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Die Geschichte Schönbrunns und seiner Vorgängerbauten reicht bis ins Mittelalter zurück. Das gesamte Anwesen wurde seit Beginn des 14. Jahrunderts als „Katterburg„ bezeichnet. 1569 gelangte das Anwesen durch Maximilian II. in habsburgischen Besitz. Maximilians Interesse galt hauptsächlich dem Ausbau des Tiergartens. |
| Schloss Schönbrunn |
| Nach dem überraschenden Tod Maximilians II. 1576 kam die Katterburg in den Besitz Rudolphs II., der lediglich die Mittel zur Instandhaltung bereitstellte. Kaiser Matthias nutzte das Areal zum Jagen und soll einer Legende zufolge bei einem seiner Jagdausflüge im Jahre 1612 den Schönen Brunnen entdeckt haben, der Schönbrunn schließlich den Namen gab. |
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Auch sein Nachfolger Kaiser Ferdinand II. und dessen Gemahlin Eleonora von Gonzaga, wählten Schönbrunn als Aufenthaltsort für Jagdgesellschaften. Nach dem Tod Ferdinands 1637 wurde das Anwesen Witwensitz und die kunstsinnige Witwe ließ um 1642 ein Lustschloss errichten, das den Namen „Schönbrunn„ bekam. |
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Kaiser Leopold I . beauftragte den Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach mit konkreten Plänen für den Bau eines Jagdschlosses, das ab 1696 zum Teil auf den noch vorhandenen Grundmauern des von den Türken zerstörten Lusthauses errichtet wurde. Fischer von Erlach zeichnete nicht nur für die Planung des Schlosses verantwortlich, auch die Bauarbeiten unterstanden seiner unmittelbaren Aufsicht. |
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Ab 1728 nutzte Kaiser Karl VI. Schönbrunn, der das Anwesen jedoch lediglich zum Fasanschießen aufsuchte. Schließlich schenkte er die Anlage seiner Tochter Maria Theresia. Die Regierungszeit Maria Theresias bedeutete für Schönbrunn eine glanzvolle Epoche und Schönbrunn wurde zum Mittelpunkt des höfischen und politischen Lebens. Unter ihrem persönlichen Einfluss und unter der Leitung des Architekten Nikolaus Pacassi wurde das ehemalige Jagdschloss Josephs I. zu einer Residenz umgebaut und erweitert. |
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Nach dem Tod der Kaiserin blieb Schloß Schönbrunn unbewohnt und wurde erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter Kaiser Franz II./I. wieder als Sommerresidenz benützt. In diese Epoche fällt auch die zweimalige Besetzung Schönbrunns in den Jahren 1805 und 1809 durch Napoleon.
Auch das „Schönbrunner Gelb„ in der heutigen Fassung dürfte in dieser Periode entstanden sein. Sein Nachfolger Franz Joseph, der seit den ersten Lebensjahren auf die Rolle des zukünftigen Thronfolgers vorbereitet worden war, verbrachte bereits während seiner Kindheit und Jugend die Sommermonate in Schönbrunn. Als er 1848 den Thron bestieg, sollte das Schloss wiederum eine glanzvolle Epoche erleben. Schon als junger Kaiser erkor Franz Joseph Schönbrunn zu seinem Lieblingswohnsitz, in dem er den Großteil seines Lebens verbrachte. Er bezog die zum Ehrenhof gelegenen Räumlichkeiten des Westflügels, die er bis zu seinem Tod am 21. November 1916 bewohnte.
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| Gloriette |
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| Schloss Schönbrunn |
Schönbrunner Schlossgarten |
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Palmenhaus |
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| Eingang Schloss Schönbrunn |
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