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Die im Auftrag des Herrscherhauses enstandene Kunst und Architektur war schon immer Vorbild für den Adel und hatte daher grossen Einfluss auf deren Künstler- und Formenwahl. Die Geschichte der Hofburg steht dabei exemplarisch für die wichtigen Epochen der Repräsentationskunst in Wien. |
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| Neue Hofburg |
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Der erste herzogliche Hof befand sich am südwestlichen Rand der mittelalterlichen Reststadt und bestand dort in seiner Anlage bereits seit etwa 1120, die Bezeichnung des angrenzenden Platzes Am Hof ist darauf zurückzuführen. |
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Vermutlich unter Ottokar II. Premysl, also etwa um 1275-1276, wurde eine neue, weiter südliche gelegende Burg errichtet, die den Kern für die späteren Anlagen bildete. 1447-1449 wurde die Hofburgkapelle, die vermutlich gemeinsam mit der Burg ab 1278 enstanden war, tiefgreifend umgestaltet. 1533 verlegte König Ferdinand sein Hoflager nach Wien. Es folgen Ausbauten der Hofburg unter der Bauleitung von Hermes Schallautzer, etwa 1552 die Neugetstaltung der Einfahrt in der Schweizertrakt, so benannt seit der Regierungszeit Maria Theresias, als der Trakt von der Schweizer Garde genutzt wurde. |
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National-, Hofbibliothek |
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Schweizertor
Das barocke Schweizertor aus den 16. Jahrhunder führt in den Schwiezerhof. |
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Die Stallburg mit einem über drei Geschosse reichenden Arkadenhof endstand um 1559-1569 als Residenz für Maximilian II., schon bald wurde sie jedoch für die Unterbringung der Pferde genutzt. |
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Stallburg |
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Die ab 1575 nach einem Etwurf von Pietro Ferrabosco errichtete Amalienburg (so seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bezeichnet, da sie zu Zeit Witwensitz der Keiserin Wilhelmine Amalien war) sollte ursprunglich der Hofhaltung Rudolphs II. dienen, der jedoch Prag als Residezstadt bevorzugte. |
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Amalienburg |
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Für die Phase des Frühbarock wurde der Bau des von Leopold I. beauftragten und nach ihm benannten. Leopoldinischen Traktes der Hofburg vorbildlich,der in seiner ersten Phase 1660-1666 von Architekten Filibero Lucchese und Baumeister Carlo Antonio Carlone, |
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Leopoldinischer Trakt |
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in der zweiten Phase nach einem Brand 1668-1681 von Giovanni Pietro Tencala und Lodovico Burnacini unter dem Bauführer Domenico Carlone wiedererrichtet wurde.
Allein aus der Nennung der Architekten und Baumeisternamen wird der grosse italienische Einfluss zu dieser Zeit deutlich. |
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