Silhouette Vienna, Heldenplatz, Burgtor, Paradenplatz
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Heldenplatz

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Der Heldenplatz

Als bleibende Erinnerung an die halbjährige Machtergreifung Napoleons in Wien ließ er vor seinem Abzug 1809 die zum Schutz der Hofburg errichtete Bastei sprengen.

Äußeres Burgtor
Dies war als demütigendes Zeichen gedacht, jedoch war es eher eine Erleichterung denn gesprengt werden hätte die Bastei sowieso müssen, da die neuen Waffentechniken nach einem neuen Befestigungssystem verlangten und die Zeit für Bastionen einfach abgelaufen war.
Mit dem Abtragen des Schutts und der Beseitigung der Wachhäuser ließ man sich Zeit. Erst 1816 wurde mit der Planierung begonnen.
 
Der bis 1821 übliche Namen "Paradeplatz" verrät den ursprünglichen Zweck, denn der freie Platz sollte zunächst als Exerzier- und Aufmarschplatz dienen. Doch bald plante man den Platz vor der kaiserlichen Burg zum Erholungsraum für den Hof und das Volk umzugestalten. Klick mich und ich werde gross...
  Heldenplatz
  Der Äußere Burgplatz war noch länger als er heute ist und seine Rasenflächen waren von Wegen und Pappelalleen durchzogen. Dann jedoch wurde die Stadt Wien erweitert. Die Stadtmauer wurde abgerissen (Entstehung der Ringstrasse) und Baumaschinen und Baugerüste prägten das Stadtbild. Der damalige Kaiser Franz Josef I. wollte eigentlich das Areal der Hofburg, also auch der Äußere Burgplatz, aus der Ringstasse ausklammern und die Gärten zu erhalten. Doch ihre Bedeutung als Bauwerk und als Sitz des Kaisers ließen dies nicht zu.
Und so wurde die Hofburg so wie sie heute ist verändert.
Mit der Errichtung zweier Reiterstandbilder (Erzherzog Karl und Prinz Eugen) wurde der Name "Heldenplatz" gebräuchlich, obwohl bis 1918 die offizielle Bezeichnung "äußerer Burgplatz" blieb.Der Heldenplatz als historischer Boden ist, seit er von Adolf Hitler im März 1938 für die Rede des Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich missbraucht worden ist, zu Recht mit diesen Bildern verbunden. Kein schönes Kapitel der österreichischen Geschichte. Dennoch ist zu sagen dass auf diesem Platz auch viele andere Versammlungen stattgefunden haben und immer noch stattfinden: Katholikentage, Versammlung sozialistischer Jugend, Bundespräsidenten und Heer wurden da angelobt und traditionell treten die Wiener Sängerknaben jeden Sonntag in der Hofkapelle auf.
 
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